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Nick Taylor über den Presidents Cup: „Fast wie ein Turniersieg“

Nach einer kräftezehrenden Woche beim Presidents Cup fand Nick Taylor bei der Bank of Utah Championship schnell ins Spiel. Der Kanadier lobte nach der zweiten Runde vor allem seinen Driver und sprach offen darüber, wie viel Kraft ihn die Vorwoche gekostet hatte.

Von Müdigkeit war bei Nick Taylor auf dem Platz wenig zu sehen. Obwohl er gerade erst eine nervlich sehr anstrengende Woche beim Presidents Cup hinter sich hatte, fand Nick Taylor bei der Bank of Utah Championship schnell ins Spiel. Nach der zweiten Runde sprach er darüber, was in Utah gut lief und wie er sich nach dem Teamwettbewerb erholt hatte.

Am ersten Tag stark auf dem Grün, am zweiten vom Tee

An den ersten beiden Turniertagen funktionierte jeweils ein anderer Teil seines Spiels. „Gestern habe ich richtig gut geputtet. Heute habe ich besser gedrived. Ich glaube, ich habe jedes Fairway getroffen, das war schön“, sagte Nick Taylor auf der Pressekonferenz.

Ganz zufrieden war Taylor trotzdem nicht. Zu Beginn seiner zweiten Neun hatte er nach eigener Aussage einige Chancen, die er nicht nutzen konnte. Insgesamt nannte er es einen „ziemlich soliden Tag“. Für ihn war klar, woran es hängt: „Wenn ich weiter so drive wie bisher, werde ich mir viele Chancen erarbeiten.“

„Viel Energie verloren gegangen“

Am meisten ging es in der Pressekonferenz aber um den Presidents Cup. Taylor sagte, er habe den Start in Utah bewusst eingeplant. Er hatte gehofft, den Schwung aus dem Teamwettbewerb mitnehmen zu können. Gleichzeitig wusste er, wie sehr ihn die Woche angestrengt hatte, und verglich sie mit einem Turniersieg.

„Das hatte viele Ähnlichkeiten damit, ein Golfturnier zu gewinnen. Letzte Woche ist viel Energie verloren gegangen“, sagte der Kanadier. („It had a lot of similarities coming here, almost like winning a golf tournament, like a lot of energy drained last week coming in.“)

Deshalb musste er seine Kräfte vor Ort gut einteilen. „Es war wichtig, meine Zeit gut einzuteilen, und ich finde, das ist mir ziemlich gut gelungen“, sagte Taylor. Der Platz habe ihm dabei geholfen. Er bezeichnete ihn als ziemlich angenehm und sagte, sein Spiel fühle sich gut an.

Utah, Japan, dann eine Pause

An seiner Planung für den Rest der Saison änderte der gute Start nichts. Sein Ziel seien zwei richtig gute Wochen, danach wolle er sich hoffentlich eine Auszeit nehmen.

Auf die Frage, was er mit dem freien Nachmittag nach dem frühen Rundenende anfangen wolle, antwortete er kurz: „Einfach entspannen. Vielleicht mache ich ein Nickerchen, mal sehen.“

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